Geführte Fahrradtour: Brauerei-Tradition-Tour

Erleben Sie dieser 1-tägigen Brauereitour unter kundiger Begleitung die Münsterländische Brauerei-Tradition und die wunderschöne Parklandschaft – bequem vom modernen Tourenfahrrad aus!

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Nach einer kurzweiligen Stadtführung durch Münster erwartet Sie nachmittags im historischen Eiskeller der ehemaligen Brauerei Gebrüder Beuing, im Hügeldorf Altenberge, ein kompetenter Führer des Heimatvereins, der Sie in einige fast verschollen geglaubte Geheimnisse des Bierbrauens einweiht. Lassen Sie sich tief in den Hang führen, wo die gigantischen Kältekammern von 1860 liegen und erleben Sie dieses einmalige unterirdische Denkmal in der ganzen Kühle der Kelleranlage.

Am Abend stärken Sie sich im Historischen Brauhaus Klute – rund um das historische, kupferne Sudhaus der Karmeliter-Brauerei von1352 – am großen Westfälischen Buffet. Der abwechslungsreiche Tag klingt beim hausgebrauten naturtrüben Bier in der geselligen Runde aus.

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Preise: Gruppen bis 10 Personen pauschal € 399,-. Ab 11 Personen € 39,90 pro Person. Inkl. ganztätige Reisebegleitung, moderne Tourenräder, Eiskeller-Eintritt, Westfälisches Buffet und Brauereiführung mit Probeschluck)

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Öffentliche Führung im Baumberger Sandsteinbruch

Im Rahmen ihrer Thementouren bieten Dr. Sigrid Kramm-Glade und Hedda Luftmann öffentliche Führungen zu folgenden Themen und Terminen an:

Sonntag, den 2. 6. um 11 Uhr Führung durch einen Steinbruch in den Baumbergen. Wo wird dieses beliebte Baumaterial abgebaut? Wie ist es entstanden? Spannende Geschichten rund um den Stein. Mit Hammer und Meißel kann sich jeder als Steinmetz erproben.
Samstag, den 8.6. um 15 Uhr Bei einem geführten Spaziergang durch den Park der Burg Hülshoff geht es um die Dichterin Annette von Droste-Hülshoff und ihr Werk. Erzählungen und Lesungen geben ein facettenreiches Bild vom Leben eines adeligen Fräuleins zur damaligen Zeit.
Samstag, den 29. 6. um 15 Uhr Spaziergang durch die Jahrmillionen auf dem “Westfälischen Sandsteinpfad” im Garten des Baumberger Sandsteinmuseums. Ozeane, mäandrierende Flüsse, katastrophale Überschwemmungen, was erzählen uns die Steine?
Sonntag, den 30. 6. um 11 Uhr Am Südrand der Baumberge, an der alten Heerstraße der Franken, gibt es viel zu sehen. Nah beieinander finden sich das Mordkreuz, der schattige efeubewachsene Hexenpütt und die Landwehr. Ein kurzer Weg führt uns zum Kreuz im Laerbrock, dem alten Thingplatz der Sachsen.

Die ersten drei Führungen dauern etwa 1 1/2 Stunden, die letzte 1 Stunde. Eine Anmeldung ist erforderlich, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist. Der Unkostenbeitrag beträgt 5,- € pro Erw./ 3,- € pro Kind, Familien erhalten Ermäßigung.

Anmeldung und Anfragen: Tel. 02507-2126 bzw. -7227.

Weitere Infos hier

Abschlusstour mit dem Fahrrad durch das winterliche Münsterland. Empfang durch die Altenberger Kiepenkerle

Nach der dreitgiger Global Mail Conference der DHL Global Mail (Deutsche Post AG) in Münster ging es mit Dr. Andreas Klute und Münsterlandreisen auf die Fahrräder. Die internationalen Teilnehmer – u.a. aus China, Singapur und den USA – erlebten so das Münsterland hautnah und von seiner schönsten Seite. Den gemütlichen westfälischen Abend gestalteten die Altenberger Kiepenkerle mit münsterländischem Gesang.

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Zum Geburtstag von Annette von Droste-Hülshoff

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Hier eines der schönsten Gedichte!

Die Taxuswand

Ich stehe gern vor dir,
Du Fläche schwarz und rauh,
Du schartiges Visier
Vor meines Liebsten Brau’,
Gern mag ich vor dir stehen,
Wie vor grundirtem Tuch,
Und drüber gleiten sehen
Den bleichen Krönungszug;

Als mein die Krone hier,
Von Händen die nun kalt;
Als man gesungen mir
In Weisen die nun alt;
Vorhang am Heiligthume,
Mein Paradiesesthor,
Dahinter Alles Blume,
Und Alles Dorn davor.

Denn jenseits weiß ich sie,
Die grüne Gartenbank,
Wo ich das Leben früh
Mit glühen Lippen trank,
Als mich mein Haar umwallte
Noch golden wie ein Stral,
Als noch mein Ruf erschallte,
Ein Hornstoß, durch das Thal.

Das zarte Epheureis,
So Liebe pflegte dort,
Sechs Schritte, – und ich weiß,
Ich weiß dann, daß es fort.
So will ich immer schleichen
Nur an dein dunkles Tuch,
Und achtzehn Jahre streichen
Aus meinem Lebensbuch.

Du starrtest damals schon
So düster treu wie heut’,
Du, unsrer Liebe Thron
Und Wächter manche Zeit;
Man sagt, daß Schlaf, ein schlimmer,
Dir aus den Nadeln raucht, -
Ach, wacher war ich nimmer,
Als rings von dir umhaucht!

Nun aber bin ich matt
Und möcht an deinem Saum
Vergleiten, wie ein Blatt,
Geweht vom nächsten Baum;
Du lockst mich wie ein Hafen,
Wo alle Stürme stumm,
O, schlafen möcht ich, schlafen,
Bis meine Zeit herum!